BStBK lädt zum 8. BWL-Symposium

Am 12.09.2019 widmet sich das 8. BWL-Symposium der BStBK in Berlin dem Thema „Bürokratische Regelung versus Vertrauen in Werte – Brauchen deutsche Unternehmen eine Wertediskussion?“. Diskutieren werden u. a. Susanne Münch vom BMJV, die mit Fragen des Unternehmensstrafrechts befasst ist, Fabian Wehnert, Abteilungsleiter Mittelstand und Familienunternehmen beim BDI, Barbara Körner, 2. Vizepräsidentin BCM, und Nina Walter, IND Berlin.

   



Unternehmen sind mit einer Vielzahl neuartiger Herausforderungen konfrontiert. Dabei gewinnen Werte in Zeiten von Globalisierung und Digitalisierung als Kompass für Unternehmensführung zunehmend an Bedeutung. Aufgrund des massenmedialen Einflusses spielt zudem die öffentliche Wahrnehmung von Unternehmen für deren Erfolg eine immer wichtigere Rolle. So haben beispielsweise der Dieselskandal oder die Steuervermeidung von multinationalen Unternehmen für öffentliche Empörung gesorgt und die Reputation sowie den wirtschaftlichen Erfolg der betroffenen Unternehmen negativ beeinflusst.

Derartigen Verstößen von Unternehmen will man mittels gesetzlicher und bürokratischer Regulierung begegnen. Das Bundesjustizministerium (BMJV) legte nun einen Gesetzentwurf zur Neuregelung des Rechts der Unternehmenssanktionen und der Regelung von Internal Investigations vor. Doch wie effektiv können solche Regelungen wirklich sein? Kommt es möglicherweise erst gar nicht zu einer solchen Überschreitung gesetzlicher und moralischer Grenzen, wenn in der Unternehmenskultur Werte implementiert sind und diese auch gelebt werden? Unter anderem über diese Fragen diskutieren die Podiumsgäste aus verschiedenen Blickwinkeln.

Die Veranstaltung findet ab 9.30 Uhr im Auditorium in der Friedrichstrasse, Berlin statt.

Die Anmeldung ist per Fax unter der Nummer +49 30 240087-54 oder per E-Mail unter anmeldung@bstbk.de möglich.

Der Flyer zur Veranstaltung ist hier verfügbar.

 

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