Pressemitteilung

017/2011
Pressedienst

Symposium der BStBK zur DBA-Politik

Berlin, 10.10.2011



Namhafte Experten auf dem Gebiet des Internationalen Steuerrechts diskutieren heute auf dem Symposium der Bundessteuerberaterkammer zur Politik der Doppelbesteuerungsabkommen (DBA-Politik) aktuelle Problem- und Fragestellungen aus internationalem und deutschem Blickwinkel.

„Gerade in den Zeiten der Eurokrise darf nach unserer Auffassung eine so wichtige Frage, wie die der DBA-Politik, nicht gänzlich aus dem Blickfeld der Politik geraten. Sie könnte vielmehr Anlass zu Überlegungen geben, wie Europa auch auf diesem Gebiet mit einer einheitlichen Stimme sprechen könnte“, sagt der Präsident der  Bundessteuerberaterkammer, Dr. Horst Vinken.

Die internationale Sicht des Symposiums beschäftigt sich unter anderem mit europäischen Initiativen und Projekten, wie zum Beispiel mit der Entwicklung der Gemeinsamen Konsolidierten Körperschaftsteuer-Bemessungsgrundlage (GKKB) und ihren Einfluss auf Doppelbesteuerungsfragen innerhalb der EU und zu Drittstaaten. Ein weiteres zentrales Thema sind die Neuerungen zum OECD-Musterabkommen und -kommentar.

Der zweite Teil des Symposiums befasst sich in erster Linie mit den Problemen der deutschen Abkommenspraxis. So werden mögliche Einflüsse der Erweiterung des Betriebsstättenbegriffs auf die deutschen Doppelbesteuerungsabkommen und auf gesetzliche Folgeregelungen in Deutschland erörtert.

Die Bundessteuerberaterkammer (BStBK) vertritt als gesetzliche Spitzenorganisation die Gesamtheit der bundesweit mehr als 88.000 Steuerberater, Steuerbevollmächtigten und Steuerberatungsgesellschaften. Neben der Vertretung des Berufsstandes auf nationaler und internationaler Ebene wirkt die BStBK an der Beratung der Steuergesetze sowie an der Gestaltung des Berufsrechts mit. Sie fördert außerdem die berufliche Fortbildung der Steuerberater und die Ausbildung des Nachwuchses.

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