Aktuelle Themen

Die Bundes­steuer­berater­kammer – Ansprech­partner in Wirtschafts­fragen für das Europäische Parlament, die Europäische Kommission und den Ministerrat

Europa­politik ist in erster Linie Richt­linien­politik für den nationalen Gesetz­geber. Viele europäische Richt­linien betreffen das Arbeits­umfeld der deutschen Steuer­berater. Zentrale Aufgabe der Bundes­steuer­berater­kammer ist es, an der Erstellung dieser Richt­linien mitzu­wirken. Dies geschieht durch die sach­verständige Teil­nahme an Konsul­tationen der Europäischen Kommission, auf inter­nationalen Konferenzen, durch die Mitarbeit in der Europäischen Dach­organisation European Tax Adviser Federation (ETAF), durch die Abstimmung mit anderen europäischen Verbänden und durch die Koordinierung mit dem Bundes­verband der Freien Berufe (BFB) in Brüssel.

Berufs­politik – Steuer­berater und Freie Berufe in Europa

Der Berufs­stand der Steuer­berater ist in Europa sehr unter­schiedlich aufgestellt. Die Organisation in Kammern ist nur in wenigen Ländern bekannt. Der Titel Steuer­berater ist nicht in allen Ländern geschützt. Aber auch in anderen Ländern ist der Berufs­stand organisiert und die Mandanten sind an qualitativ hoch­wertiger Arbeit interessiert. Unabhängige, eigen­verantwortliche, qualitativ hochwertige Beratung in der schwierigen Materie des Steuer­rechts, gewissen­hafte und verschwiegene Ausübung des Berufs stehen auch in vielen anderen Ländern an zentraler Stelle.

Die BStBK setzt sich dafür ein, dass die Vielfalt in Europa erhalten bleibt und gemeinsame Anliegen in unter­schiedlichen Modellen erfolgreich durchgesetzt werden können.

Steuer­recht – überwiegend nationale Aufgabe

Steuer­gesetz­gebung ist Aufgabe der Mitglied­staaten. Weit­gehende Harmonisierung existiert im Steuerrecht bislang nur im Bereich der indirekten Steuern, insbesondere der Umsatz­steuer. Aber auch in anderen Bereichen gibt es bereits Richtlinien. Derzeit setzt sich verstärkt die Erkenntnis durch, dass die Unter­schiede auf dem Gebiet der direkten Steuern das Zusammen­wachsen der Mitglied­staaten und damit die Entstehung eines gemein­samen Binnen­marktes behindern. Vorschläge wie eine gemein­same konsolidierte Körperschaft­steuer-Bemessungs­grundlage (GKKB) scheinen damit grund­sätzlich durch­setzbar. Auch erscheint es durchaus denkbar, dass einige Mitglied­staaten im Rahmen der verstärkten Zusammen­arbeit in Zukunft ihre Steuer­systeme einander annähern werden.

Die Bundes­steuer­berater­kammer bringt sich maßgeblich in diesen Entwicklungs­prozess ein. Aktuelle Themen finden Sie hier in unseren EU-Informationen:


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