Weitere Steuer­themen

Das Thema Tax Compliance wird seit einiger Zeit verstärkt diskutiert. Compliance bedeutet zunächst nichts anderes als die Einhaltung von Regeln.

Unter Tax Compliance ist daher die Erfüllung der steuer­lichen Pflichten zu verstehen. Der Steuer­zahler soll also seine Steuer­erklärung pünktlich mit voll­ständigen und inhaltlich richtigen Informationen (einschließlich einer Beachtung der Auf­zeichnungs- und Auf­bewahrungs­pflichten) erstellen und abgeben und die Steuer­schuld pünktlich entrichten.

Neu ist, dass die Finanz­verwaltung vermehrt Gewicht darauf legt, dass Unter­nehmen dokumen­tieren und nach­weisen, wie sie die Arbeiten zur Erfüllung der Steuer­pflichten organi­sieren. Dabei interessiert konkret, welche Vorkehrungen die Unter­nehmen treffen und welche Kontrollen sie durch­führen, um Fehler zu vermeiden. Wenn eine solche Dokumen­tation vorliegt, soll nicht jeder Fehler, der zu einer Steuer­verkürzung führt, von der Finanz­verwaltung gleich als Steuer­straftat oder Ordnungs­widrigkeit ein­geordnet werden können.

Für kleine und mittel­ständische Unter­nehmen (KMU) sind Steuer­berater der erste Ansprech­partner in vielen Bereichen auch weit über das Steuer­recht hinaus. Für kleine Unter­nehmen ersetzen sie eine eigene Steuer­abteilung und wickeln von der buch­halter­ischen Erfassung bis zur Erstellung des Jahres­abschlusses die gesamte Bandbreite oder doch wesentliche Teile der Steuer­prozesse ab. Die Bundes­steuer­berater­kammer hat daher Hinweise erarbeitet, was Tax Compliance für KMU bedeutet und welche Rolle der Steuer­berater dabei einnimmt.


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